Veröffentlichung 08.05.2019

 

Benefizlauf „Menschen laufen für Menschen“ – erstmals im Schnee

 

 



Veröffentlichung 17.03.2019

 

(Bildquelle: Daniel Rosenberg)

 

 

Daniel ROSENBERG,

LG HOF / ZV Feilitzsch

Der 30-jährige Läufer liegt viermal auf Platz 1 der oberfränkischen Rangliste 2018

Sein letztes Abenteuer: ein dreiwöchiges Trainingslager in Kenia!

 

Daniel Rosenberg (LG HOF / ZV Feilitzsch)  ist Oberfrankens bester  Athlet auf der langen Mittelstrecke (1500 m) und auf den längeren Distanzen von 3000 Meter bis 10 Kilometer-Straßenlauf.

Der 30-jährige Bundeswehrsoldat führt die Bezirks-Rangliste 2018 über 1500 Meter in 4:03,99 Minuten, über 3000 Meter in 8:45,30, über  5000 Meter in 15:06,64 und im 10-Kilometer-Straßenlauf in 31:22 Minuten an.

Die guten Leistungen kommen nicht von ungefähr. Rosenberg opfert für ‚seinen Sport’ viel Zeit und nimmt dafür auch viel eigenes Geld in die Hand. Ein Höhentrainingslager im vergangenen Jahr in St. Moritz hat er ebenso privat finanziert wie eine weitere Trainingsmaßnahme  zwischen Weihnachten und Neujahr in Monte Gordo / Portugal.

Sein jüngstes ‚Abenteuer’ führte den ‚laufbesessene Athleten nach Kenia!  Bei einem dreiwöchigen Trainingsaufenthalt in Iten, einem Ort mit 4000 Einwohnern, 320 Kilometer  nordwestlich der Hauptstadt Nairobi gelegen, bereitete sich Rosenberg auf die Wettkämpfe der kommenden Saison vor. „WELCOME TO ITEN HOME OF CHAHMPPIONS“ prangt  in Großbuchstaben und Riesenlettern am Eingang des Camps. Unzählige ‚Läuferlegenden’ haben sich hier in Form gebracht. ..

Es waren 19 effektive Trainingstage auf 2400 Meter!! Höhe, schreibt Rosenberg in seinem ‚Erlebnisbericht’. Ich bin in 33 Trainingseinheiten insgesamt 397 Kilometer gelaufen, im Durchschnitt exakt 20,9 Kilometer am Tag.

Auch wenn ich drei Wochen bei kaltem Wasser duschen und unter minimalistischen Bedingungen logieren musste, werde ich im nächsten Jahr wieder mein ‚Lager’ in Kenia aufschlagen. Im Februar ist Iten für mich der weltweit beste Trainingsort, schwärmt Rosenberg

Neben den erwähnten Trainingsmaßnahmen in der Schweiz, Portugal (2018) und Kenia (2019) war Rosenberg im vergangenen auch in den USA (Bundeswehr!) und Kroatien (Ostern) zum Lauftraining unterwegs.

Am 23. März startet Rosenberg mit den Bayerischen Meisterschaften über 10000 Meter  in Regensburg in die Saison 2019. 25 Mal müssen die Athleten dabei auf der Anlage am Weinweg  das 400 Meter-Kunststoffoval umrunden. Da sind Durchhaltevermögen und Willensstärke gefragt.-.

Sein Hauptaugenmerk richtet Rosenberg in diesem Jahr auf die 7th Military World Games in Wuhan Chan (China). Die ‚Weltspiele’ der Soldaten im Herbst sind Saisonhöhepunkt 2019 !

 


Veröffentlichung 16.03.2019

 

 

 

 

 

 

 

Prüflinge und Prüfer beim Examen C-Trainer Profil „Leistungssport“ in der Dreifach-Turnhalle im Schulzentrum am Rosenbühl in  H o f  .

L i n k s , stehend: Bezirkslehrwart Oberfranken Thomas Neubert (Hof), Prüferin Sabine Renner (LGF/SG Regnitzlosau), hockend Frank Terassa, BLV-Vizepräsident „Lehre“ (Forchheim), daneben stehend Tina Weiser (LGF/TV Rehau); ganz  r e c h t s  stehend: Günther Felbinger (Gemünden  -Lehrwart Bezirk Unterfranken) in blauer Trainingsjacke und  Matthias Haase (Burgthann – Lehrwart Mittelfranken)

 

 

Abschluss-Prüfung für Leichtathletik-C-Trainer Profil „Leistungssport“ in  H o f

Dreifach-Turnhalle Schulzentrum Rosenbühl

 

Insgesamt 18 Trainer-Anwärter  -7 Frauen, 11 Männer-  aus den Leichtathletik-Bezirken Oberfranken (darunter auch aus dem hiesigen Kreis 3 Oberfranken Ost) Mittelfranken und Unterfranken haben in  H O F das ‚Examen’ für die Ausbildung zum/r C-Trainer/in,  Profil  Leistungssport’“ abgelegt und die Probe bestanden.

Der Vorbereitung auf die Abschlussprüfung waren drei Wochenend-Schulungen in Hof und das Aufbau-Seminar mit 56 Unterrichtseinheiten auf Landesebene in Form eines Wochen-Lehrgangs in der Sportschule Oberhaching vorausgegangen..

Oberfrankens Bezirks-Lehrwart Thomas Neubert ( Vorsitzender der LG HOF, Meeting-Direktor des Intern. Hofer Stabhochsprung-Meetings) freute sich zusammen mit den Prüfern Günther Felbinger Lehrwart Unterfranken) , Matthias Haas (Lehrwart Mittelfranken), Frank Terassa (BLV-Vize „Lehre“) , Tina Weiser (LGF/TV Rehau) und Sabine Renner (LGF/SG Regnitzlosau)  über das insgesamt gute Prüfungsergebnis  und beglückwünschte die neuen Coaches  zum Erwerb der C-Trainer-Lizenz.

Der jüngste Bewerber war im Übrigen gerade mal 16, nach der Prüfungsordnung das Mindestalter, der älteste Teilnehmer ein fast 75-jähriger unterfränkischer ‚Wiederholer’. Aus Oberfranken unterzogen ich allein 9 Bewerber der Prüfung, unter ihnen auch das Mutter-Tochter-Tandem Anne-Katrin + Ann-Sophie Stamm von der LG HOF. 

 



Veröffentlichung 14.03.2019

 

KiLa-Hallen-Meisterschaften des Leichtathletikkreises 3 Oberfranken Ost

Hof -Jahnhalle-

Insgesamt 70 ‚kleine Leichtathleten’  waren an den Hallenmeisterschaften „KINDERLEICHTATHLETIK“ (KiLa) des BLV Kreises 3 Oberfranken Ost in der Hofer Jahnhalle beteiligt.

In dem Team-Wettbewerb sind Hindernisstaffel, Team-Weitsprung, Balldruckwurf, Einbeinsprünge und Biathlon-Staffel die Disziplinen um die um Punkte gekämpft wird. Die Zusammensetzung der Mannschaften aus den Vereinen LG HOF (mit ZV Feilitzsch, IfL, TV Konradsreuth, ATSV Oberkotzau, PTSV, TSV 1861), SG Marktredwitz (in der LGF), LAV Naila und der Gast-Auswahl TV Strössendorf  wurde per Los ermittelt.

In der Klasse U8   (Jahrgang 2012 und jünger) hatten „Die Minions“ mit 5 Punkten die Nase vorn, „Die acht Zwerge“ folgten mit 11 Punkten an zweiter Stelle vor „Die rosaroten Panther“  mit 14 Zählern.

 

Die Mannschaften der Klasse U8 (Jahrgang 2012 und jünger) mit den Riegenführern (hinten v.l). Gabi Ehrhardt (LG HOF/ATSV Oberkotzau), Michael Schrenk, Anne-Katrin Stamm (LG HOF/ATSV Oberkotzau)

 



Veröffentlichung 14.03.2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21. Hochsprung-Meeting mit Musik

der LG HOF

im Glaspalast von Motor Nützel

 

Das Hofer Hochsprung-Meeting ‚mausert’ sich: es nimmt  in der Rankingliste der bayerischen Hallen-Spezialmeetings hinter dem ‚Happening’ der SF Essing (Niederbayern) die zweite Position ein!

 

Meetingrekord bei den Männern durch Manuel Marko (MTV 1881 Ingolstadt)-

 

Erstmals in der Geschichte des Hochsprung-Meetings mit Musik der LG HOF ist  ein bayerischer Athlet Meeting-Rekordhalter!
Manuel Marko (MTV 1881 Ingolstadt) trieb bei der 21. Auflage des Wettbewerbs im Glaspalast des „Volkswagenzentrum Hof Motor Nützel“ in der Fuhrmannstraße den neuen Rekord auf nunmehr 2,12 Meter.

Die alte Rekordhöhe des Tschechen Matej Klukan (Sparta Praha) aus 2018 mit 2,10 Meter sollte auf den Tag genau nur ein Jahr Bestand haben.
 In einem äußerst  spannenden und fast dramatischen  Wettbewerb (Udo Jahreiß, Sportlicher Leiter der LG HOF: das hab ich noch bei keinem Meeting erlebt!), trieben sich in der Männerkonkurrenz ’2019 gleich vier Protagonisten zu Höchstleistungen.

Als sich Vorjahressieger und Meetingrekordhalter Klukan nach 2,05 Meter verabschieden musste, setzten
  Manuel Marko und seine beiden tschechischen Konkurrenten Matjas Dalecky (Soko Kolun) und Josef Adamek (Skoda Pilsen) Ihre Höhenflüge bis 2,11 Meter fort.. 2,14 Meter war der Knackpunkt an dem das Trio scheiterte. Nachdem sich Marko (Einstieg mit 1,90 m)  und  Dalecky (Einstieg 1,70 m)  bis 2,11 Meter keine Blöße gegeben hatten und ohne Fehlversuch blieben, musste ein Stechen die finale Entscheidung bringen. Auf 2,12 Meter lag die Latte im Springen über  ‚Alles oder nichts’ beim  furiosen Schlussakt.

Während
  Marko auf Anhieb scheinbar ‚schwebend’ über die Latte glitt, scheiterte sein Kontrahent.Der  24-jährige Polizist aus Ingolstadt  ließ seiner Freude  nach einer Nachtschicht mit wenig Schlaf  (die Eltern hatten ihren Sohn 200 km nach Hof chauffiert!) freien Lauf. Nicht nur über den ersten Sieg in Hof, sondern gleichermaßen über den neuen Meetingrekord, den ‚MM’ wie auch seine persönliche Bestleistung um zwei Zentimeter steigerte.
Bei den Frauen siegte Patricie Burajova (USK Praha) mit respektablen 1,70 Meter.


Aus der Region sprang Jonas Perner (LGF/TV Wunsiedel) als Sieger der männlichen Jugend U16 mit 1,75 Meter persönliche Bestleistung.

 

 




Veröffentlichung 10.03.2019

 

 

 

18. Deutsche Senioren-Hallenmeisterschaften in Halle (Saale)

Florian Spieler (LG HOF / TSV) hat bei den 18. Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in Halle (Saale) im Dreisprung der Klasse M35 den zweiten Platz belegt.

In der Sporthalle Brandberge übertraf  der 35-jährige Hofer im fünften Versuch mit 12,15 Meter seinen Konkurrenten Salomo Strauß (TSG Münsingen), der bereits im zweiten Durchgang 12,11 Meter  vorgelegt hatte, um vier Zentimeter und sicherte sich den deutschen Vizemeistertitel. 

Im Weitsprung landete Spieler mit 6,03 Meter an vierter Stelle, hier fehlten für die Bronze Medaille vier Zentimeter.. .

 

 



Veröffentlichung 21.11.2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sportabzeichenwettbewerb der Stadt Hof

Fitte Kinder:

Sieger des 33. Sportabzeichenwettbewerbs der Stadt Hof ausgezeichnet.

Und wieder haben die Mädchen in diesem Jahr die Nase vorne: Insgesamt wurden beim 33. Sportabzeichenwettbewerb der Stadt Hof 632 Sportabzeichen abgelegt, 383 davon erkämpften sich die weiblichen Teilnehmerinnen. Vonseiten der Schulen beteiligten sich 561 Kinder, bei den Vereinen waren es 71. Traditionell führte die Stadt Hof den Wettbewerb gemeinsam mit dem Hofer Sportverband und der LG Hof durch. Für ihre tollen Leistungen wurden die Jugendlichen nun im Rathaus geehrt.

Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner freute sich mit den kleinen Sportlern: „Der persönliche Erfolg beim Sport ist ein tolles Gefühl, genauso wie das, dass der Sport die Menschen miteinander verbindet.“ Er dankte insbesondere den vielen Ehrenamtlichen, die sich an den einzelnen Prüfungen beteiligten wie den Sponsoren der Preisgelder.

Zehn Schulen traten beim Wettbewerb an. Den ersten Platz sicherte sich die Grundschule Krötenbruck, gefolgt vom Jean-Paul-Gymnasium und der Neustädter Grundschule. Auf den weiteren Plätzen folgen die Staatliche Wirtschaftsschule, die Grundschule Moschendorf, die Eichendorff-Grundschule, Hofecker Grundschule, Christian-Wolfrum-Grundschule, Anger-Grundschule sowie die Christian-Wolfrum Mittelschule. Die Preisträger können sich neben der Auszeichnung auch über Geldgewinne von 55 Euro bis 510 Euro freuen.
Auch zwei der größten Hofer Sportvereine nahmen teil: Der TSV 1861 Hof liegt mit 57 Abzeichen (100 Euro) vor der LG Hof (14 Abzeichen, 50 Euro).

Das Preisgeld von insgesamt 2700 Euro konnte dank des Engagements zahlreicher Sponsoren ausgeschüttet werden: CSU-Stadtratsfraktion, SPD-Stadtratsfraktion, FAB-Stadtratsfraktion, Hofer Sportverband e.V., BLSV Kreis Hof, VR Bank Bayreuth-Hof eG, Sparkasse Hochfranken, Viessmann Kühlsysteme GmbH.

 



Veröffentlichung 23.03.2018

 

 

  

 

Auszeichnung von

Herrn Wilhelm Sörgel

mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten

für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern

am 22. März 2018

 

Er ist seit Jahrzehnten dem Hofer Sport eng verbunden. Als junger Mann betrieb

er aktiv Leichtathletik und erzielte im Trikot der SpVgg Hof durch großen Trainingsfleiß

insbesondere in den Laufdisziplinen über 400 m und 800 m sehr gute Leistungen.

 

In seiner Eigenschaft als früherer Leiter des Sportamtes der Stadt Hof war er auch beruflich immer mitten im Sportgeschehen in Hof und darüber hinaus. Er hat sich nach seiner Wettkampfzeit in vielen Organisationen als zuverlässiger Mitarbeiter, Schriftführer, Pressewart und Sportfotograf einen hervorragenden Ruf erarbeitet. In der Hofer Sportszene gilt er als absoluter Fachmann und genießt bei Vereinen und Verbänden durch sein Fachwissen hohes Ansehen.

Seit der Gründung der Leichtathletik-Gemeinschaft Hof (LG Hof) im Jahr 1971 ist er für die Pressearbeit zuständig. Außerdem betreut er seit Jahrzehnten eine eigene Trainingsgruppe. Unter seiner Leitung spielen die nicht mehr ganz so jungen Frauen und Männer wöchentlich Basketball, machen Gymnastik und Laufübungen und einige trainieren im Sommer gezielt für das Sportabzeichen.

Darüber hinaus ist er im Kreis Hof im Bezirk Oberfranken des Bayerischen Landessportverbandes e. V. (BLSV) seit 1980 Referent für Sportabzeichen und auch zuständig für die dortige Pressearbeit. Als langjähriger Sportabzeichenreferent des BLSV steht er aber nicht nur für Ihre Trainingsgruppe der LG Hof, sondern für alle Interessierten zur Verfügung. In diesem Zusammenhang gibt es seit 1985 jährlich in der Stadt Hof den Sportabzeichen-Wettbewerb für Schulen und Vereine.

 

Des Weiteren hat er im Hofer Sportverband e. V. als dienstältestes Präsidiumsmitglied des Vereins ebenfalls das Amt des Schriftführers inne, und zwar seit 03.05.1976.

 

 

Zitat des Oberbürgermeisters Dr. Harald Fichtner bei der Verleihung im Rathaus:

 

 „Dieses langjährige und besonders erfolgreiche, ehrenamtliche Wirken verdient allergrößten  Respekt. Ihre hervorragenden Verdienste als Pressewart und Schriftführer bei der LG Hof, im Kreisverband Hof des BLSV sowie im Hofer Sportverband wurden mit der Verleihung des Ehrenzeichens des Bayerischen Ministerpräsidenten öffentlich gewürdigt und anerkannt. Hierzu gratuliere ich Ihnen sehr herzlich und darf Ihnen das Ehrenzeichen mit der dazugehörenden Urkunde aushändigen.

Mit dieser Auszeichnung bekommen Sie heute auch noch von mir die Ehrenamtskarte

in Gold ausgehändigt.“

 

Herzlichen Glückwunsch (Wil-)Helm !!



Veröffentlichung 12.03.2018

 

 

 

 

 

 

 

WeltCup der Sportschützen in Mexiko

Sandra und Christian Reitz holen Weltrekord

Die erfolgreiche Hofer Pistolenschützin Sandra Reitz musste sich beim WeltCup der Sportschützen in Guadalajara in Mexiko mit den Besten der Welt messen. Nach einer endlosen Anreise von ca. 30 Stunden kam die Deutsche Crew am Donnerstag letzter Woche im Hotel an. Zwei Tage später, am Samstag um 09:00 Uhr startete bereits ihr Mann Christian in der Disziplin Luftpistole. Er lag von Beginn an sehr gut im Rennen und nach der vierten Serie hatte er 396 Ringe. Es wurde im Deutschen Team die Möglichkeit ins Auge gefasst, dass Christian den Weltrekord holen könnte, wenn er in dieser Form die letzten beiden Serien noch bewältigt. Leider hat dies nicht ganz geklappt und er beendet die Qualifikation mit 588 Ringen auf Platz 1. Im Finalschießen um 12:30 Uhr fehlten ihm von Beginn an die hohen Zehner. Er kämpfte sich aber durch und erreichte mit 2,6 Ringen Abstand hinter dem Inder Shahzar Rizvi den zweiten Platz und somit die ersten Silbermedaille für Deutschland.

Seine Frau Sandra ging am nächsten Tag um  11:00 Uhr an den Start. Die Hoferin begann mit den Serien 98, 94, 96 und 95 Ringen und lag auf Platz drei. Die nächsten beiden Serien fielen leider nicht ganz so gut aus, so dass die Schützin der HSSV Hof mit 571 Ringen in das Finalschießen als Sechste einzog. Vor ihr lag die Nationalkaderkollegin Julia Hochmuth auf Rang vier. Das Finale startete dann um 13:45 Uhr. Bereits bei den ersten beiden Fünferserien leisteten sich die beiden Deutschen Damen die eine oder andere Acht. Bei einem so starken Starterfeld ist dies eigentlich schon der Abschied vom Finale. Julia Hochmuth schied dann als Siebte aus dem Finale aus und Sandra konnte ihren 6. Platz gerade noch verteidigen. Beide Schützinnen haben durch ihre Finalteilnahme frühzeitig den Top Team Tokio (TTT) Status im Deutschen Kader erreicht, der beide zu der Teilnahme an der internen Olympia-Qualifikation für Tokio 2020 berechtigt. Der Bundestrainer bilanzierte nach dem Finale: „Die Freude, dass sich beide den TTT-Status gesichert haben war sehr groß. Die Qualifikation war sehr anstrengend und hat viel Kraft gekostet, dies hat im Finale vielleicht gefehlt. Es überwiegt aber ganz eindeutig die Freude , dass wir zwei Mädels im Finale hatten.“ Die Schützin der Schützenbrüder Krötenbruck war mit ihrem Wettkampf ebenfalls einverstanden.“ Ich bin zufrieden, auch wenn es ein bisschen mehr hätte sein können. Aber für mein erstes Finale bei einem Weltcup war das gut“ meinte Sandra am Ende.

Bereits am Montag um 10:30 Uhr durften Sandra und ihr Ehemann zum ersten Mal gemeinsam im Luftpistolen Mixed-Wettbwerb starten. Sie bildeten das Team Germany 1 und es lief bei beiden hervorragend. Sandra erreichte bei Ihren 40 Wertungsschuss 386 Ringe und Christian 391 Ringe. Mit der Gesamtringzahl von 777 Ringen hatten sie somit den bestehend Weltrekord von 775 Ringen  überboten und sind gemeinsam somit neuer Weltrekordinhaber. Ins Finale zogen sie logischerweise als erstes Team ein. Bereits ein knappe Stunde später startete Familie Reitz im Finale. Die erste Serie mit jeweils 5 Schuss von beiden fiel nicht ganz so gut aus. In den nächsten 3 Serien kämpften sich beide ins Geschehen zurück, und blieben bis zur letzten Serie knapp um 0,1 Ringe vorn. Erst jetzt zeigten beide Nerven und konnten den Vorsprung gegen das Team Indien 1 nicht halten. Sandra und Christian Reitz beendeten den Wettkampf mit dem Erhalt der Silbermedaille und leider 0,9 Ringe zu wenig um Gold zu erhalten. „Wir sind total happy“ übermittelte die Hoferin Sandra direkt nach der Qualifikation, und der Pistolentrainer Jan-Erik Aeply meinte: „Beide haben aus einem Guss geschossen, wie in einer Familie! Technisch und taktisch unglaublich brillant!“ Das zweite Deutsche Team, Julia Hochmuth und Michael Schwald schossen in der Qualifikation 754 Ringe, belegten Platz 8 und verfehlten das Finale um 4 Ringe.

Am Donnerstag musste Christian mit der Schnellfeuerpistole an den Start. Im Vorkampf lief es für ihn fast perfekt. Er konnte 586 Ringe erreichen und ging somit als Zweiter in das Finalschießen.

Beim Finale wurden die Bedingungen jedoch sehr schwierig. Die sechs Finalisten schossen abwechselnd und es herrschte böiger Seitenwind. Der Schütze konnte also nicht abschätzen, ob jetzt gerade ein Windstoß kommt oder nicht. Am Beginn des Finales hatte Christian bei den ersten fünf Schüssen schon mal Pech. Er konnte nur zwei Zähler vermelden. Bei den nächsten beiden Fünferserien hatte er Glück und erreichte jeweils 5 Punkte. Nach der nächsten Serie mit nur zwei Treffern hatte Christian sich auf den dritten Rang eingereiht. Diese Platzierung konnte er dann auch erfolgreich verteidigen, so dass er nach weiteren drei Serien mit insgesamt 24 Treffern aus dem Finale mit Bronze ausschied. Auf dem zweiten Platz war Jean Quiquampoix und Erster wurde Clement Bessaguet. Beide sind aus Frankreich. Der Bundestrainer zog anschließend folgendes Fazit: „Es gibt etwas Historisches für den Schießsport festzuhalten. Christian hat in allen drei Wettbewerben eine Medaille gewonnen. Zusätzlich mit seiner Frau Sandra sogar noch einen neuen Weltrekord im Team aufgestellt! Noch nie in der Geschichte hat eine Deutscher Pistolenschütze 3 Medaillen bei einem Weltcup gewonnen! Meines Wissens auch kein internationaler Pistolenschütze! Ein außergewöhnliches Momentum!“

Am gestrigen Samstag musste sich die HSSV-Schützin Sandra Reitz erneut der internationalen Konkurrenz mit der Sportpistole stellen. Nach dem Präzisionsteil, den Sandra mit 286 Ringen abschloß lag sie auf dem neunten Rang. Im sog. Deullschießen konnte Sie die 286 Ringe nochmals bestätigen, die aber nicht für den Einzug ins Finale reichen sollten. Mit 572 Ringen wurde sie Sechzehnte. Es fehlten ihr 5 Ringe zum Finaleinzug. Ihre beiden Mannschaftskolleginnen sorgen jedoch für die Überraschung des Tages. Michelle Skeries ging mit 583 Ringen als Zweite und Doreen Vennekampf mit 577 Ringen als Achte in den Finalwettkampf. Michelle durfte sich jedoch bereits nach der 6. Serie mit 17 Treffern und einem Stechschuß, der leider nicht ganz so gut war, aus dem Finale als Sechste verabschieden. Doreen lieferte ein hervorragendes Finalschießen und konnte bis kurz vor dem Ende mit der Olympiasiegerin von 2016, der Griechin Anna Korakaki mithalten und erreichte mit zwei Treffern Rückstand die Silbermedaille.

Am Ende flog das Pistolenteam aus Deutschland heute von Mexiko nach Hause zurück und hatte insgesamt 3 Silber- und eine Bronzemedaille im Gebäck. Sandra vermeldet noch gestern abend: „Bye bye Mexiko! Ein toller Weltcup mit ganz vielen Highlights. Ich bin zufrieden. Heute wird noch gefeiert und morgen geht’s dann wieder nach Hause!“  



Veröffentlichung 26.02.2018

 

 

 

 

Europameisterschaft der Sportschützen 2018 in Györ in Ungarn

Bayern Trio bringt mit Sandra Reitz Silber nach Hause

Die Sportschützin Sandra Reitz geb. Hornung hat die Bundesrepublik Deutschland bei der Luftdruckeuropameisterschaft am Wochenende in Györ mit einer tollen Leistung vertreten.

Sandra hatte sich für die Teilnahme an dieser EM Ende Januar gemeinsam mit Monika Karsch und Carina Wimmer qualifiziert.

Nach den ersten Trainingseinheiten am Donnerstag ging die Schützin der Hofer Sportschützenvereinigung recht erwartungsvoll in den ersten Wettkampf am Freitag abend. Gemeinsam mit ihrem Deutschen Kaderkollegen Michael Schwald bildete sie im Wettbewerb Luftpistole-mixed das Team Deutschland 1. Monika Karsch und Philipp Käfer waren das Team Deutschland 2. In diesen Wettbewerb, der erstmals bei diesen Europameisterschaften durchgeführt wurde, müssen beide Teamschützen jeweils 40 Schuß mit der Luftpistole schießen. Monika erreichte 380 Ringe, Philipp 382 Ringe. Dieses Team kam mit 762 Ringen auf Platz 13. Beim Team Deutschland 1 schoss Sandra 383 Ringe und Michael 384 Ringe. Mit den Gesamtringen von 767 Ringen konnten beide im Vorkampf den guten 9. Platz von insgesamt 50 Teams erreichen. Leider fehlten ihnen 3 Ringe um am Finalschießen teilnehmen zu können. Nach dem Finale wurde das Team Russland 2 Europameister, gefolgt von Serbien und Ukraine.

Für die Krötenbrucker Sportschützin geht es gleich ohne Pause weiter: „Heim, Wäsche waschen und weiter geht’s zum Weltcup nach Mexiko“ sagt sie. Am Mittwoch geht’s los und ab nächsten Donnerstag wird sie mit ihrem Mann Christian in der Millionstadt Guadalajara in Mexiko Deutschland vertreten. Die beiden werden dort auch zum ersten Mal gemeinsam am Mixed-Wettbewerb antreten.

Am Samstag stand dann der Einzelwettbewerb an. Hier mussten die Damen erstmals bei Europameisterschaften 60 Schuß im Vorkampf abgeben. Den Deutschen Damen fehlte an diesem Tag das Quäntchen Glück. Monika Karsch begann hoffnungsvoll mit einer 98-er Serie, verschenkte aber in der zweiten Serie wertvolle Ringe, so dass am Ende ein Ergebnis von 571 Ringen auf dem Zähler stand. Sie hatte die gleiche Ringzahl, wie die Achte, durfte aber nicht in das Finalschießen eingreifen, da sie drei Innenzehner weniger als die Bulgarin hatte. Die Hoferin Sandra untermauerte ihre gute Form, doch hier fehlten ihr die richtig hohen Serien. Dennoch lag sie auf Finalkurs bis sie in der vorletzten Serie lediglich auf 92 Ringe kam. Dazu lies sie in den letzten 5 Schüssen weitere 5 Ringe liegen, so dass ihr mit 567 Ringen deren vier für die Finalteilnahme fehlten. Sie lag somit auf Platz 15 im großen Starterfeld von 73 Damen. Für Neuling Carina Wimmer begann die EM sehr unglücklich. Bei der Waffenkontrolle brach ihr Pistolengriff und sie musste mit einem Ersatzgriff schießen. Trotzdem schlug sie sich gut und kam auf Platz 24 mit 565 Ringen.

Der nächste Tag sollte die Entscheidung im Mannschaftswettbewerb der Damen bringen. Bereits um 10:30 Uhr starteten die drei bayerischen Damen für die Deutsche Mannschaft. Monika erzielte mit ihren 30 Schuß 288 Ringe, die Schützin der Schützenbrüder Krötenbruck Sandra Reitz erreichte 282 Ringe und Carina 278 Ringe. Das Vorkampfergebnis von 848 Ringen reichte dem Bayern-Trio um als Fünfte von 13 Mannschaften in das Finale einzuziehen. Der erste Gegner im sog. Semi-Finale war Polen, den die Mannschaft aus Bayern nach 20 Wertungsschuß gleich besiegte.

Im Halbfinale und im Endkampf wird dann nach einer komplizierten Punktewertung der Sieger ermittelt. Der Endkampf lief dann gegen die Damen aus Russland. Um Platz drei kämpften die Mannschaften aus Serbien und der Ukraine.

Am Ende wurde die drei Bayernmädels für ihre sportlichen Leistungen doch noch mit einer Silbermedaille belohnt. Eurpoameister wurde die Mannschaft aus Russland und auf den dritten Rang kam die serbische Mannschaft.

Damit fährt das Deutsche Pistolenteam sehr zufrieden am Sonntag wieder zurück in die Heimat.



Veröffentlichung 29.01.2018

 

 

 

21. Dämmerschoppen des Hofer Sportverbandes e.V.

H o f – 12. Januar 2018,

Sportheim ESV Hof 1927 e.V., Wunsiedler Straße

Der Hofer Sportverband e.V. hat auch  im neuen Jahr die Reihe seiner „Dämmerschoppen“ fortgesetzt. Im Sportheim des ESV Hof 1927 e.V. an der Wunsiedler Straße trafen sich die Vertreter der Hofer Vereine  beim  Sportlerstammtisch zu einem zwanglosen Abend und Gedankenaustausch.

Auf eine Tagesordnung hatte das Präsidium des Verbandes  ganz bewusst verzichtet. Verbandspräsident Dominik Zeh nutzte die Zusammenkunft zu einer kurzen Information über Fördermöglichkeiten  der Sportstiftung Hochfranken, die jetzt auch die Ausbildung von Trainern und Übungsleitern bezuschusst. Vize-Präsident Gerhard Rödel gab in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des BLSV-Sportkreises Hof bekannt, dass in Wunsiedel ein LED-Seminar der Fa. Hudson, stattfindet. Das Seminar wendet sich an Vereine, die Flutlichtanlagen sanieren oder neue Anlagen bauen wollen. Der BLSV stellt Fördermittel bereit, die Gesamtförderung kann bis zu 80 % der förderfähigen Kosten ausmachen.

Der neue Leiter des Sportamtes (mit Bereich Schulen), Andreas Groß,  36, der seit Oktober 2017 die neue Position inne hat, stellte sich im Kreis der Sportvereine persönlich vor. .

Anschließend lud der Sportverband zu fränkischer Brotzeit mit Knackern, Kraut und Bier ein. An den Tischen wurde noch lange und ausgiebig „sportlich diskutiert“.

 

 


 

 

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